Forum und Zukunftswerkstatt für Theosophie, Anthroposophie, Philosophie, Religion, Kunst und Ethik
Dieses Forum ist ein freies Projekt für die Theosophie des 21. Jahrhunderts von einem Freund der Theosophie unabhängig von allen theosophischen Vereinen
Es gibt viele unterschiedliche Beschreibungen darüber, was Theosophie ist und was nicht. Welche Darstellung bevorzugt ihr, oder woran denkt ihr, wenn der Begriff "Theosophie" fällt ?
Zuallererst denke ich da an die (christliche) Theosophie eines Jakob Böhme, Friedrich Christoph Oetinger oder Michael Hahn und erst an zweiter Stelle an die Theosophische Gesellschaft.
Theosophie ist die Weisheit (von) Gott oder die göttliche Weisheit, die in mir wirkt und weniger die Lehre von verschiedenen Geistkörpern oder menschlichen Entwicklungsstufen.
schön das Du hier schreibst! Herzlich willkommen! Du hast völlig recht, auf die christliche Theosophie zu verweisen. Theosophie ist meiner Meinung nach ein Teil der menschlichen Kultur in den vielen Jahrtausenden und Religionen der Menschheit. In Europa gibt es neben der Christlichen Theosophie auch noch die Jüdische Theosophie und Theosophie in den Systemen der Freimaurer und Rosenkreuzer. Jüdische Theosophie heißt hier zum Beispiel eine theosophische Ideenströmung die sich ganz und gar in den Begriffen der jüdischen Religion ausdrückt, und das religiöse Judentum als Exoterik besitzt. Genauso kann man auch von einer Islamischen Theosophie usw. sprechen. Die Grenze dieser theos. Strömungen ist immer die Grenze der Religion, in der sie wirken. Das Neue im Wirken der modernen Theos. Bew. besteht darin, dass sie diese Strömungen miteinander zu einem Kern der Bruderschaft der Menschheit fügen will. Das gab es in diesem Umfang bis dahin nicht. Es geht also nicht um eine Stiftung von etwas absolut Neuem, sondern um, die Bündelung aller weißen, okkulten Vereinigungen, um der Menschheit endlich aus ihrer Krise zu helfen.
Deine Aussagen über die Theosophie als der göttlichen Weisheit im Menschen ist exakt die Definition, die in der modernen Theos. Bew. unseres Zeitalters gilt, und der Schlüssel zum ganzen System ist. Am klarsten definiert wurde Theosophie durch Franz Hartmann.
Hallo Robert Der Glaube, dass die Theosophische Gesellschaft alles vereint, ist wohl eher Wunschdenken. Ob Hartmann, Blavatsky oder die anderen--> die Grundlage ist ein Gemisch aus vedischen und tibetischen Wissen, dass gewiss eine starke Ausstrahlungskraft hat, und derzeit auch die meisten modernen spirituellen Zirkel beeinflusst, aber es ist eben nur ein bestimmter Bereich des Okkultismus.
Es ist auch - meiner Meinung nach - fraglich, ob dieses Einheitsdenken so sinnig ist. Die jüdische und die christliche Kabbala haben ihre eigenen Früchte und Schulungswege, die christliche Mystik eines Johannes vom Kreuz ist ganz anders in Aufbau und Zielen, als die des Johannes Tauler. Die Erkenntnisse eines Swedenborg in ihrer Tiefe und Aussage mögen diejenigen von Frau Anita Wolf ergänzen- oder umgedreht, aber beide haben so eine tiefe Dimension, dass sie für sich auch allein stehen können --> und keiner der oben erwähnten hat irgendeinen Bezug zur Theosophischen Gesellschaft oder spielen eine zentrale Rolle in diesem modernen Esobrei (ist nicht negativ gemeint)
Ich wüsste nicht, warum ich - für mich - die abendländische Theosophie (ich erweiter mal den Begriff) durch die der Theosophischen Gesellschaft ersetzen soll, denn so richtig vereinbar finde ich beides nicht.
Ich verstehe Deine Kritik, und weiß, dass ein solcher Blick auf die Theosophische Ges. und ihre Lehren auch bei ernsteren Betrachtern möglich ist, und in gewissen Grenzen sogar gerechtfertigt ist.
Aber was Du für Wunschdenken hältst, ist in Wirklichkeit eine Tatsache. Nur darf man eben nicht Oberflächenbetrachtung theosophischer Texte betreiben, sondern muss sich schon studierend in sie hineinleben. Die Größe des Dargestellten ist für viele Menschen nicht fassbar, darum stellen sie sich beim Lesen theos. Textes Dinge vor, die ihrer Begriffswelt entstammen. Das trifft auch oder gerade für viele Theosophisten zu. Deshalb sollte man deren Äußerungen über Theosophie nicht für die Theosophie selbst halten. Hinsichtlich der Zielvorstellung der modernen theos. Bewegung ist es wichtig, diese als Impulse zu verstehen, die darauf warten, sich verwirklichen zu können. Anstatt also zu sagen, "ich sehe nicht, dass die Theos. Bew. alle Strömungen vereint", käme es darauf an, die Wichtigkeit dieses einheitlichen Handelns zu verstehen und dabei mitzuhelfen, dass sich dieser Impuls verwirklichen kann. HPB's Schriften und die ihrer Schüler sind Pionierleistungen auf diesem Gebiet, d.h. sie sind nicht das Ende sondern der Anfang der theos. Bewegung.
Wichtig ist aber dabei auch, dass man versteht, dass die Eso-Industrie und ihre ärmlichen Produkte rein gar nichts mit echter Theosophie zu tun haben, außer natürlich, dass sie den theos. Lehren hier und da etwas entlehnen, um es vulgär zu vermarkten. Die moderne Eso-Bewegung ist eine große Dornenhecke, die man durchqueren muss, um die Prinzessin zu gewinnen.
Die Meinung, man müsse die eine Lehre durch die andere Lehre ersetzen, ist nicht richtig. Es geht nie darum Anhänger der einen oder der anderen Lehre zu sein. Vielmehr strebt die moderne theosophische Bewegung ihrem Impuls nach an, die scheinbar getrennten theosophischen Strömungen durch gegenseitiges Verstehen zusammen zu bringen. Was Du vertrittst ist ein christlicher Separatismus, der ein Nachklang der terroristische Formung des Abendlandes durch die christl. Kirchen zu religiöser Intoleranz und Verfolgung Andersgläubiger ist. Nicht das dieser Separatismus mit jener Politik der Kirchen verwechselt werden soll, aber dieselben intoleranten Mechanismen wirken auch in ihm nach, wenn auch stark abgeschwächt. Ähnlich gibt es dann auch einen jüdischen Separatismus, einem islamischen Separatismus in der theosophischen Menschheitsströmung. Ich kann diese Absonderung nicht richtig finden. Ich bin theosophischer Internationalist (aber kein Kosmopolit!) auch in dem Sinne, dass ich nationale, kulturelle, religiöse und okkulte Absonderungen für reaktionäre Bewusstseinsformen halte. Durch solche Absonderungen sind immer wieder Konflikte, Kämpfe und wohl auch Kriege zwischen den abgesonderten Gruppen entstanden. Ich weiß natürlich, dass die spirituellen Separatisten nicht über den Schatten ihrer abgesonderten Strukturen hinwegspringen können. Trotzdem hoffe ich auf Prozesse der Verständigung und Zusammenarbeit dort, wo es die Krise der Menschheit unbedingt erfordert.
Die reale theosoph. Bewegung der Gegenwart ist natürlich nicht anähernd dasjenige, was sie hätte werden sollen. Aber ich muss von der Grundidee und dem Grundimpuls ausgehen, und nicht von den Mängeln einer Bewegung, die im Begriff ist, ihren Sinn zu verfehlen.
Natürlich - die eigene Sicht ist universal und umfasst alles, und die die anders denken sind Seperatisten usw. Das ist die typische Denkweise eines Sektierers. Frau Blavatsky war kein Pionier. Sie hat den damaligen Zeitgeit benutzt um asiatische Lehren in westliche Denkmuster zu vermarkten, das ist weder originell noch etwas besonderes. Die Hermetik des Abendlandes ist vielschichtig und eigenständig - und ich denke, du hast davon keine blasse Ahnung. Bist du zu Diskussionen fähig - oder reicht es nur dazu, andere in deine Schablonen zu stecken?
Die Hauptfrage ist, muss dieser Einheitsbrei wirklich sein? Oder wäre es nicht sinnvoller innerhalb der einzelnen Strömungen der Hermetik, der Mystik und des Okkultismus seinen Weg zu suchen und zu finden?
Mein langjähriger Zenmeister war Jesuit und Buddhist (anerkannter Lehrer der Soto Schule) und ein großer Verehrer von Meister Ekkehardt - so wie sein japanischer Lehrer = aber trotz allem ein bekennender Christ, ohne die anderen abzuwerten.
Ein anderer meiner Lehrer war Lama (tibetischer Lehrer) und Schamane in der Nachfolge eines Andenschamanen und ein großer Freund des Johannes vom Kreuz - und dennoch Buddhist
Ich habe auch viele Interessen, Lehrer, verschiedene okkulte Einweihungen und bin dennoch Christ - oder besser - paganer Christ und würde mich auch als Theosophen bezeichnen
Mit diesem realen theosophischen Impuls - der angeblich etwas neues bring - kann ich nicht viel anfangen.
Falls du mit mir diskutieren willst - dann lass bitte deine Verurteilungen und Schablonen außen vor - das ist billiger Sektenschmarrn.
Ich möchte Dich daraufhinweisen, dass ich Beschimpfungen in diesem Forum nicht dulden werde. Ich bitte Dich Sektenvorwürfe und Begriffe wie Einheitsbrei (was an die NS-Vokabel "Völkerbrei" erinnert) zu unterlassen. Ich sehe mir solche Sachen nicht lange an. Das ist hier ein prinzipieller Unterschied zu anderen Internet-Foren, besonders zu Foren des Neopaganismus. Ich empfehle Dir diesen Hinweis ernst zu nehmen.
Weiterhin möchte ich daraufhinweisen, dass es in diesem Forum um vernünftige Gespräche geht, und nicht um entzündliche Diskussionen.
Die wichtigste aller Lehren der modernen theos. Bewegung ist die der Bruderschaft aller Wesen, insbesondere die Bruderschaft aller Menschen ohne Unterschied der Rasse und der Religion usw.. Diese Lehre resultiert aus der Einheit von allem, was ist. Absonderung, Sondersein dagegen wird in den theos. Lehre scharf kritisiert. Absonderung wirkt immer gegen die Verbrüderung der Menschheit. Vom übergeordneten Standpunkt der menschlichen Evolution, kann man bewußte Absonderungen z.B. der Religion, des okkulten Weges, Rassentrennung, Nationalismus, Klassenhass sehr wohl als evolutionären Separatismus bezeichnen. Die ältere christliche Theosophie gegen jene Theosophie ins Feld führen zu wollen, welche die theosophischen Strömungen aller Völker und Regionen brüderlich verbinden will, ist ein krasse Form der Absonderung. Dabei wird gezielt versucht, die 'abendländische Theosophie' von unseren indischen, tibetischen, arabischen, afrikanischen, indianischen und australischen Brüdern und Schwestern abzutrennen.
Ach Robert Deine Offenheit und deinen Universalismus zeigt du am intensivsten da, wo es andere Meinungen und Überlieferungen als die deine gibt. Was ich aus deinem Texte lese ist --> meine Lehre und Meinung ist universal und alle andere, die anderes denken, lösen sich von meiner Sichtweise, seperieren sich von der Überzeugung meines Egos und sind deswegen abzulehnen.
Das ist (!) Kleingeisterei und Sektendenken - und solange du das nicht begriffen hast, bist du auch kein Gesprächspartner.
Zitat Was Du vertrittst ist ein christlicher Separatismus, der ein Nachklang der terroristische Formung des Abendlandes durch die christl. Kirchen zu religiöser Intoleranz und Verfolgung Andersgläubiger ist
Und wie bitte liest du das? Entspricht das den Forenregeln?
Einmal mir gegenüber - und dann gegenüber all den ehrlich und hingebungsvoll Strebende christlichen Glaubens. Das sind alle Terroristen und intolerant? Wer ist hier intolerant?
Das entspricht den Forenregeln. Denn weder "terroristische Formung" noch "Intoleranz" beziehen sich auf Dich - weder dem Satzbau nach und noch dem Sinn nach, den ich meinte. Es geht hier darum, das der christliche Separatismus ein Nachklang der mittelalterlichen Stellung der Kirchen ist, die alles Heidentum in Europa vernichtet hat, und mit beispielloser Arroganz auch weltweit Religionen vernichtet hat oder zumindest vernichten wollte. Die christlichen Kirchen haben das Christentum so massiv abgesondert von allen anderen Religionen, dass davon heute immer noch etwas in der Einstellung der meisten Vertreter des Christentums zu spüren ist. Diese Einstellung, dass einzig das Christentum die richtige Theosophie besitzt, die nur ihm gehört, und sonst niemand, dass die angeblich nur östliche Theosophie , wie sie in der theos. Bew. lebt, lediglich ein billiger Mischmasch zum Zweck der Vermarktung sei - das alles ist ein Nachklang jener alten Zeiten. Diese Tendenz steckt überall im Christentum drin, auch in den Kreisen der Neuoffenbarung. Vokabeln wie "Einheitsbrei", "Sektenschmarn", die Forderung, die christliche Mystik müsse in der TG eine zentrale Rolle spielen, oder solche Sätze: "Frau Blavatsky war kein Pionier. Sie hat den damaligen Zeitgeit benutzt um asiatische Lehren in westliche Denkmuster zu vermarkten, das ist weder originell noch etwas besonderes." - diese Vokabeln und Formeln drücken die Abtrennung von der theosophischen Strömung aus, welche die eine Theosophie in allen Religionen sieht. Die Ablehnung der Einheit der Menschheit ist Separatismus, was sonst? Dieser hat immer ungute Folgen.
Und was habe ich nun wirklich geschrieben?
Zitat: "Die Meinung, man müsse die eine Lehre durch die andere Lehre ersetzen, ist nicht richtig. Es geht nie darum Anhänger der einen oder der anderen Lehre zu sein. Vielmehr strebt die moderne theosophische Bewegung ihrem Impuls nach an, die scheinbar getrennten theosophischen Strömungen durch gegenseitiges Verstehen zusammen zu bringen. Was Du vertrittst ist ein christlicher Separatismus, der ein Nachklang der terroristische Formung des Abendlandes durch die christl. Kirchen zu religiöser Intoleranz und Verfolgung Andersgläubiger ist. Nicht das dieser Separatismus mit jener Politik der Kirchen verwechselt werden soll, aber dieselben intoleranten Mechanismen wirken auch in ihm nach, wenn auch stark abgeschwächt."
Deine Argumente haben nur Sinn, wenn deine persönliche Weltsicht als die alleinseligmachende angesehen wird und alle anderen Abspaltungen oder Irrwege sind. Du hast den gleichen Sprachgebrauch wie ein katholischer Priester oder ein überzeugter Marxist. Und es ist der gleiche Weg --> da wird eine Strömung - eben die aus asiatischem Denken enstandende Theosophie - als diejenige betrachtet die alle eint und die (geistige) Einheit der Menschheit schafft - und die vielen Strömungen dieser Menschheit, die vielen persönlichen Wege und unterschiedlichen Schulungen innerhalb dieser Vielfalt, werden als Abspaltungen bezeichnet. Was ja eigentlich gar nicht geht, da die Theosophie (von Frau B. ausgehend) selbst nur eine Abspaltung älteren Denkens ist und ohne die postive Bewertung "indoarischen" Denkens um die Enstehungszeit und den Versuch dieses indoarische Denken (wie in der Ariosophie) zum Gegenstück der christlichen Hermetik aufzubauen, auch wenig Erfolg gehabt hätte.
Ist für dich die Kirche und Christentum wirklich eins? Kennst du die Unterschiede von Exoterik und Esoterik wirklich nicht? Was haben die vielfältigen Strömungen der christlichen Hermetik, über Katharer, Rosenkreuzer, Freimauer und andere Wege mit der exoterischen Kirche zu tun? Mir sind deine Argumente nicht klar. Wer sich ein wenig mit dem Vajrayana Buddhismus beschäftigt und die feudalen Strukturen und geistigen Abhängigkeiten in diesem System kennenlernt, dem der Gottkönig aus Tibet vorsteht, für den ist die katholische Kirche eine Laienversanstaltung. Ebenso ist das Kastenwesen im Hinduismus, aus dem auch viele Lehren der neuen Theosophie kommen, nicht weniger hemmend und zerstörend. Ebenso ist das Lehrer - Schüler Verhältnis nicht immer sehr tolerant und enspricht in vielem dem, was von einem Christen gegenüber seinem Gott erwartet wird, mit dem Unterschied, das der Yogi nur ein wenig auf der Entwicklungsleiter (evtl) fortgeschritten ist. Übrigens ist gerade Swedenborg derjenige, der mit seiner Schau der vielgestalteten Himmel auch die Moslems, Hindus usw ihren Ort finden lässt und diese als geistigen Weg anerkennt und ebenso seine Lehre vom "alten Wort", dass die okkulten Schulungen der Ägypter und Baylonier usw anerkennt und akzeptiert und teilweise auch mit einbezieht.
Vielleich solltes du deine eigene Weltanschauung einfach mal in der realen Enstehungsgeschichte und in der realen Wirklichkeit wahrnehmen? Wo bitte ist die Weltanschauung der modernen Theosophie einend? Inwieweit werden durch die Lehren der weißen Bruderschaft die Menschheit geeint, wenn gleichzeitig alle andere Wege und Schulen abgewertet und abgelehnt werden? Worin liegt deiner Meinung nach das zukunftsweisende der Theosophie moderner Prägung. Es ist ja eigentlich schon schlimm, dass sie einen alten Namen einfach ursupiert und man immer dazu schreiben muss, wenn man die Theosophie als solche meint. (Wie die bibeltreuen Christen, die nur sich selber als die wahren Christen sehen und das gesamte übrige Christentum ablehnen)
Ich hatte Lehrer aus mehrern Religionen und Kulturen und ich habe mir immer auch solche gesucht, die neben ihrer eigenen Religion und Weltsicht, die der anderen anerkennen und bejahen konnten.
Du bist mit deiner Sichtweise kein Vorbild einer Sichtweise die eint - sondern einer die trennt.
Und das hat mit Forenregeln nichts zu tun - sondern was mit deiner Denkweise. Alle die anderer Meinung sind, sind Seperatisten und die welche dich und deine Weltsicht kritisieren verstoßen gegen die Regeln - was ist daran zukunftseisen?
Ich frage mich, was Deine Produktion massenhafter unzutreffender Vorwürfe eigentlich soll. Das geht hier so seit Deinem ersten Beitrag. Ich finde das sind keine echten Argumente, sondern eine Methode der Manipulation. Du schreibst keine Kritik, sondern produziert Unterstellungen, Vorwürfe, Vorurteile, wilde Behauptungen, die einfach zu widerlegen sind, deren Widerlegung aber unheimlich viel Zeit kostet. Ich kenne diese Methode bereits von anderen Benutzern in anderen Foren. Sobald man etwas davon widerlegt hat, werden einfach neue Unterstellungen und Vorwürfe fantasiert. Man nennt die Technik die Du hier verwendest 'Flame': Man schreibt einfach soviele aggressive Statements, bis andere Benutzer genervt reagieren, und ebenfalls aggressiv werden. Dann pustet sich der Flame-War-Verursacher über die Reaktion der anderen auf - und so geht das immer weiter.
Darum werde ich auf Deine Provaktionen nicht antworten.
Den nächsten unsachlichen Beitrag von Dir werde ich löschen. Das ist hier kein Ego-Shooter-Spiel. Entweder Du schreibst hier in vernünftiger Weise mit, vermeidest 'Flame', persönliche Angriffe und dergleichen, oder es ist besser, wenn Du das Forum verlässt. Machst Du im bisherigen Stil weiter, bist Du in absehbarer Zeit ein Löschkandidat.
Wie gesagt, das Beste ist, Du suchst Dir ein anderes Forum, wo Du über alles Mögliche absurde Theorien verbreiten kannst. Hier ist das nicht erlaubt.
Ich bin zwar wirklich interessiert an der Theosophie, hab aber nur schwammige Vorstellungen davon. Ich habe die Bücher der Blavatzky und hab Schwierigkeiten, sie zu verstehen denn sie schreibt in einem Sprachgebrauch der veraltet ist. Theosophie ist für mich eher eine Philosophie die die unterschiedlichsten Glaubensrichtungen theoretisch diskutiert. Ich lese hier den Namen Franz Hatmann. Kannst du mir darüber etwas genaueres sagen? Armina
Das Göttliche in uns wird sich immer seinen Weg bahnen
Ja, Helena Blavatskys Bücher, Artikel usw. sind schwer zu verstehen, auch für mich. Meiner Meinung nach liegt das nicht so sehr am Sprachgebrauch der damaligen Zeit, sondern vor allem an der Komplexität der Themen. Helena Blavatsky kannte sehr viele Religionen, deren Begriffe und verborgene Lehren. In ihren Büchern erklärt sie nicht immer im Detail, welcher Begriff genau für welchen Inhalt steht. Das erschwert mMn. das folgerichtige Durchdenken der Bücher. Ich glaube, sie wollte den Leser dazu bringen, mit höheren Kräften als dem folgerichtigen Denken der menschlichen Vernunft den Inhalt erfassen zu lernen. Dann sind ihre Schriften auf dem Gebiet der geheimen Traditionen aller Himmelsrichtungen eine Explosion an Kreativität, denn sie erläutert nicht jede Tradition für sich, sondern meistens mehrere Details verschiedener Traditionen gleichzeitig. Dadurch werden die in jeder tradition lebende Erstarrung der Begriffe durchbrochen, und versucht freizulegen, was hinter den Begriffen an Inhalten gemeint ist, und dass die verschiedenen Begriffe, der Inhalt aber letztlich derselbe ist. Zum Beispiel gibt es viele Namen für das Göttliche, aber nur ein Göttliches.
Soll ich beschreiben, was mMn. Theosophie ist? und Was möchtest Du genau über Franz Hartmann wissen?
Also- erst Mal vielen Dank für die promte Antwort und nun zu meinen Fragen: Wer ist Franz Hartman/ was hat er mit der Theosophie zutun und- gibt es eine neuere Übersetzung im Netz, der Blavatzky Bücher, etwar so wie die Übersetzung der Edda im www.projektgutenberg.de?
Zu deiner Frage: ja bitte, was verstehst du unter Theosophie? Und- Erwartung?? (Bitte bitte für mich als Laiin verständlich. Dein Post. war für mich schon grenzwertig. :-) Das hier ist echtes Neuland- aber hoch interessant und spannend. ich glaube auch, dass die Blavatzky in diesem Sprachgebrauch schrieb, weil es einfach auch DIE Zeit für diese Art der Kommunikation war. Soll heißen, so in etwar schrieben sie zu der Zeit? Ich bin mir nicht sicher ob die Blavatzky wirklich so weit gedacht hat als sie die Bücher schrieb. Ich kenn noch zu wenig von ihr. Wäre auch eine schöne Möglichkeit, die Bücher hier im Forum zu besprechen. Ich erhoffe mir von der Theosophie Wissen das ich in meinen Studien einordnen kann. LG Armina
Das Göttliche in uns wird sich immer seinen Weg bahnen
Franz Hartmann war ein bedeutender deutscher Theosoph der Gründergeneration der Theosophischen Gesellschaft. Er arbeitete eine zeitlang eng mit Helena Blavatsky zusammen. Es gibt über ihn einen Wikipedia-Artikel der brauchbare Informationen enthält und auf jeden Fall einen guten Überblick über Franz Hartmann gibt. http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Hartmann
Franz Hartmnann war vieleicht der erste moderne Theosoph, der sich bemüht hat, die theosophischen Ideen wieder mit dem Christentum (vor allem mit den Rosenkreuzern)zusammen zu bringen.
Insgesamt ist es schwierig zuerst Blavatsky zu lesen. Es gibt einige einführende Literatur, die einfacher zu verstehen ist.
Zitat Wäre auch eine schöne Möglichkeit, die Bücher hier im Forum zu besprechen. Ich erhoffe mir von der Theosophie Wissen das ich in meinen Studien einordnen kann.
Das wäre schön, und ich bin gerne dazu bereit. Auch wenn Du Fragen zu den Lehren hast beantworte ich sie gerne. Das kann hier im Forum geschehen, oder auch in dem von mir eingerichteten "Theosophie-Netzwerk". Dort habe ich eine Gruppe "Blauer Stern - Theosophische Internetloge" eingerichtet, die normaler Weise nur Gruppenmitglieder beschreiben und lesen können. (Ich dachte es schreibt sich dann unbekümmerter). Und das ist der Link zum Netzwerk: http://theosophie.mixxt.org/
Welches der Bücher empfielst du mir, zuerst zu lesen? Ich selbst habe: von Blavatzky Kosmogenesis(A) Kosmogenesis(B) Antropogenesis(A) Antropogeis(B) Esotherik Indexband Isis Entschleiert I Isis Entschleiert II Von Abd-ru-shin habe ich: Im Lichte der Wahrheit Gralsbotschaft I + II + III aber ob die Theosophisch gehalten sind, ist mir noch nicht klahr. Dann stehen da noch die 3 Bücher von K.O. Schmidt: Neue Lebensschule I (In dir ist die Kraft) " II (Macht der Persönlichkeit) " III (Die schöpferische Kraft)
Zu guter Letzt: Lebenserkenntnisse I + II I Grundsätzliches überden Geist, die Schöpfung und die Natur des Lebens II Tatsachenbericht über die Menschwerdung Gottes Seine Lehren und sein Wirken. Oder sollte ich lieber erstmal etwas hier aus dem Netz lesen? LG Armina
Das Göttliche in uns wird sich immer seinen Weg bahnen
Also bis auf die Bücher ("zu guter Letzt") kenne ich alle von Dir genannten Werke. Karl Otto Schmidt ist sicher ein großer Theosoph, und seine Bücher sind ungeheuer lehrreich. Allerdings nimmt er weniger Bezug auf die theosophischen Lehren, sondern ist ein Praktiker der Neugeist-Bewegung (ein Pionier des positiven Denkens). Aber bei K.O.S. ist das System der Positivität vollständig beschrieben, z.B. auch die Gefahren die die falsche Anwendung psychodynamischer Selbstbefehle bringen kann. Seine "Neue Lebensschule" ist sein Hauptwerk. Es erschien zuerst Mitte der 30er Jahre als "Deutsche Lebensschule". Er hat es nach dem Krieg umbenannt, vermutlich weil einer seiner Freunde vom NS-Staat verfolgt und ermordet wurde. Für sein Lebenswerk hat er 1972 das Bundesverdienstkreuz erhalten. In vielen seiner Bücher hat er den Menschen Mut für einen Neuanfang in ihrem Leben gemacht. Wenn ich einem traurigen Menschen etwas zu lesen geben wollte, dann am ehesten ein kleineres Buch von K.O.S. Er schrieb diese Bücher nicht, um selber Geld zu verdienen oder sich einen Namen zu machen. Es ist in jedem Satz unmittelbatr zu spüren, dass er Menschen die mutlos, verzweifelt sind, und kein Selbstvertrauen haben, wirksame Methoden in einfachsten Worten schenken wollte, die sie in ihrem ganzen Leben emporheben können. Ich kenne keinen anderen Autoren, wie K.O.S., der so unmittelbar selbstlos durch das Transportmittel Text hindurch helfen will. Das ist gute Praxis, doch dem Verständnis der Lehren, die H.P.B. schildert, kommen wir über die Bücher von K.O.S. nicht unmittelbar näher.
Das Gralswerk von Abd Ru Shin (= Diener des Lichtes) (Oskar Ernst Bernhardt) ist bestimmt sehr lesenswert. Es kann als ein christlich-theosophisches Buch angesehen werden, das aber ein eigene und religiöse Botschaft hat. Man kann sein Werk gut verstehen. Gleich zu Beginn bringt er auch den Haupteinwand gegen die modernen theosophischen Lehren vor, d.i. die Frage, ob denn nur Gelehrte zum Göttlichen gelangen können sollen. (oder so ähnlich - aus dem Gedächtnis wiedergegeben). Abd Ru Shin hat sich und seine Rolle in der Welt leider etwas überschätzt, und wird heute auch als außergewöhnliche Person verehrt. Aber seine Lehren sind dasjenige, was man in dieser Zeit oft beschrieben findet. Nur Abd Ru Shin beschreibt es kompakt und gut verständlich. Auch sein Werk kann uns erheben, bringt aber auch keinen Zugang zum Werk der Helena Blavatsky.
Die "Geheimlehre" und die "Isis" sind m.E. nicht so gut geeignet, um einen Zugang zu den Lehren zu bekommen. Selbst "Der Schlüssel zur Theosophie" ist relativ schwierig zu verstehen, behandelt aber wichtige Grundlagen. Ich weiß nicht, ob Du Annie Besant leiden kannst. Sie beschreibt in ihren Büchern komplizierte Zusammenhänge relativ gut verständlich. Empfehlenswert ist "Die sieben Körper des Menschen" und auch sehr schön "Uralte Weisheit". Auch will W.Q. Judge (Gründungsmitglied der Theos. Ges. von 1875) hat ein gutes einführendes Buch geschrieben: "Das Meer der Theosophie". Das braucht man nicht kaufen, weil es als pdf im Netz ist: http://www.theosophischer-verlag.de/online/pdf/Meer.pdf
Die beste Reihenfolge scheint mir aber zu sein: 1. Im Austausch klären: Was ist Theosophie, und was ist sie nicht? 2. Die siebenfältige Konstitution des Menschen studieren (könnten wir im Netzwerk gemeinsam machen, z.B. mit Judge als Textgrundlage) Das Verständnis des Wesens des Menschen ist der Schlüssel zum Verständnis aller Lehren.
Hallo Robert Nordlicht, vielen Dank für deine Hilfe. Ich werde also erstmal das lesen, was du mir als Link hier rein gestellt hast und dann hab ich bestimmt einige Fragen. Und wie soll die Diskusion im Netz geschehen? Ich finde die Idee, im mixx zu diskutieren, sehr gut. Of topik Gespräche passen so wenig zu diesem Thema. LG Armina
Das Göttliche in uns wird sich immer seinen Weg bahnen
Ich habe dort eine Gruppe, zu der ich Dich eingeladen habe. Momentan ist die Gruppe für alle einsehbar, damit Du sie Dir ansehen kannst. Ich kann sie aber nur für Mitglieder der Gruppe oder nur für Mitglieder des Netzwerkes einsehbar machen. Möchtest Du eher eine Disk, bei der jeder mitlesen kann, oder mehr eine, in der die Lesbarkeit begrenzt ist? http://theosophie.mixxt.org/networks/gro...rn-/forum/index
Ich komme mir ja richtig priviligiert vor bei all den Wünschen die ich hier stellen kann. Danke Ich halte eine begrenzte Sichtbarkeit für gut damit oftop draußen bleibt. Ist dir das Recht? Armina
Das Göttliche in uns wird sich immer seinen Weg bahnen
Ist ja ätzend. Der Link funktioniert nicht mehr. Der Theosophische Verlag muss sein kostenlose pdf-Datei aus dem Netz genomen haben. Ich habe noch diese Kopie im Netz gefunden. Am Besten Du speicherst Dir die kostenlose pdf-Datei gleich ab. Die Kopie wurde mit freundlicher Genehmigung von Theosophischer Verlag GmbH ins Netz gestellt.