Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 


Bilder Upload

Forum und Zukunftswerkstatt für Theosophie,
Anthroposophie, Philosophie, Religion, Kunst und Ethik

Dieses Forum ist ein freies Projekt für die Theosophie des 21. Jahrhunderts von einem Freund der Theosophie
unabhängig von allen theosophischen Vereinen







an wisduomer wege    Katinka Hesse     La Comunidad Teosófica    L.C.Community    



Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 369 mal aufgerufen
 Alle Themen
Armina Offline


Beiträge: 14

15.08.2010 18:37
morphogenetische Felder Zitat · antworten

Hallo Robert,

die morphogenetischen Felder, ist es das, was du meintest mit- die Situationen die jemand in Trance oder Hypnose sieht, wären "nur" Informationen aus der Erlebniswelt anderer?? (keine Sorge, ich sehe das völlig wertfrei:-))
Denn Sheldrakes Hypothese besagt dann ja eigentlich, dass nicht nur die physische Seite von diesen Feldern beeinflusst wird sondern auch die Persönlichkeit eines Lebewesens, die Art der Lebenssituation und die Beschaffenheit der "Denk und Gefühlsstruktur".

Im Wiki gelesen:

Zitat
Zitat Sheldrake entwickelte eine andere Hypothese. In dieser wird die Existenz eines universellen Feldes postuliert, welches das „Grundmuster“ eines biologischen Systems kodieren soll. Er nahm zunächst Bezug auf den davor bereits bestehenden Begriff des morphogenetischen bzw. Entwicklungs-Feldes, formulierte ihn aber im Rahmen seiner Hypothese neu.
Nach Sheldrakes Ansicht ist es einer Form, die bereits an einem Ort existiert, ein Leichtes auch an irgendeinem anderen Ort zu entstehen. Nach dieser Hypothese wirkt das morphische Feld nicht nur auf biologische Systeme, sondern auf jegliche Form, beispielsweise auch auf die Bildung von Kristallstrukturen. Dies nannte Sheldrake 1973 ein morphisches Feld, später auch das Gedächtnis der Natur. Seine Hypothese veröffentlichte er 1981 in seinem Buch A New Science of Life (deutsch: „Das schöpferische Universum. Die Theorie des morphogenetischen Feldes“).
In seinem 1988 veröffentlichten Werk Presence of the Past: A Field Theory of Life. (deutsch: „Das Gedächtnis der Natur. Das Geheimnis der Entstehung der Formen in der Natur“) erweiterte er seine Hypothese dahingehend, dass die morphischen Felder auch die Naturgesetze selbst erfassen. Nach dieser Sichtweise bestünde die Natur möglicherweise nicht nur aus Naturgesetzen, sondern auch aus Gewohnheiten.
Im Unterschied zum elektromagnetischen Feld als „energetischem Typus der Verursachung“[7] soll dieses Feld keine Energie zur Verfügung stellen. Die Hypothese eines morphischen Feldes dient als Erklärungsmodell für das genaue Aussehen eines Lebewesens (als Teil seiner Epigenetik) und sollte am Verhalten und der Koordination mit anderen Wesen beteiligt sein. Dieses morphogenetische Feld soll eine Kraft zur Verfügung stellen, welche die Entwicklung eines Organismus steuert, so dass er eine Form annimmt, die anderen Exemplaren seiner Spezies ähnelt. Ein Rückkoppelungsmechanismus namens morphische Resonanz soll sowohl zu Veränderungen an diesem Muster führen als auch erklären, warum etwa Menschen während ihrer Entwicklung die spezifische Form ihrer Art annehmen.



Wenn ich das versuche, weiter zu denken, dann ist der Mensch zwar mit Kopf, Händen und Beinen ausgestattet, die immer unterschiedlicher werden sobald ein genetisches Muster sich mit einem anderen verbindet.
Dadurch sehen wir also heute so aus.
Doch auch unser Gehirn ist diesem Muster unterworfen.
Ist dann die Veränderung in unserem Gehirn, mehr Synapsen, stärkere Verzweigungen dieser, dadurch bedingte Lernfähigkeit,"Ahnenwissen" abrufen können?, noch eine Reaktion auf das morphogenetische Feld oder gehört das eher zu den elektrogenetischen Feldern?
Und- bestimmen dann nicht diese beiden Felder unser ganzes Sein?
LG Armina

Das Göttliche in uns wird sich immer seinen Weg bahnen

Robert Nordlicht Offline


Beiträge: 337


17.08.2010 21:03
#2 RE: morphogenetische Felder Zitat · antworten

Ganz schön schwere Frage, weil ich mir ein Verständnis hinsichtlich der Theorie der morphogenetischen Felder noch nicht angeeignt habe. Das Sheldrake eine Beeinflussung der Persönlichkeit eines Menschen durch die m.Felder beschreibt, habe ich noch nicht entdeckt. Möglich wäre es, ich glaube aber nicht, dass dies ein dominierender Einfluss sein kann. Es gibt so viele andere Einflüsse, die wir aus unserer Erfahrung kennen. Genau betrachtet sind die m.Felder der in die Physik übertragene Begriff der ewigen Ideen (Gedanken Gottes oder der Götter) die allen Wesen vor ihrer Gestaltwerdung innewohnen, und dann die jeweilige Gestalt ausbilden. Ein religiöser Mensch würde die m.Felder eher als Willen höherer Wesen auffassen. Sie müssen ja irgendwo her kommen. Entweder sie entstehen zusammen mit den Wesen durch die materielle Natur (Atheismus), oder sie entstehen aus irgendwie dem Geist (spiritueller Monismus bzw. Theosophische Lehre). Möglicherweise ist es dem Menschen möglich, selber m.Felder massiv zu beeinflussen, z.B. durch Rituale. Eventuell aber auch mit Maschinen (was an atlantische Mythen erinnern würde).

Für die Erinnerung der Menschheit sind die m.Felder wahrscheinlich nicht verantwortlich. Ich gehe von verschiedenen Gedächtnisspeichern in der Natur aus, wobei jede kosmische Ebene eigene "Speicherdatenbanken" besitzt. Hierbei sind die größere Anzahl der Akasha-Chroniken (die in Theosophie u. Anthroposophie eine große Rolle spielen) nur ein Beispiel. Ich vermute dass es auch in der Menschheit eine Weitergabe von Gedächtnisspeicher gibt. Zunächst kann jeder Mensch mit jedem Menschen unbewusst Informationen austauschen. Daher könntest Du wissen, wie Tokio im Detail aussieht, ohne je dort gewesen zu sein. Hinzu kommt, dass man natürlich in theosophischer Betrachtung auch einen solchen Datentransfer zwischen hier lebenden Menschen und solchen auf der Astralebene lebenden Menschen ("Verstorbene") annehmen kann.

Ahnenwissen kann auf verschiedene Weise erreicht werden (rein theoretisch-theosophisch gesehen). Zum einen sind unsere früheren Inkarnationen unsere "Ahnen" im spirituellen Sinn. Auch ohne Einweihung können wir von unseren Vorgängern eine gewisse Datenmenge Wissen bekommen, die aber nie so ganz zuverlässig sind. Eine weitere Möglichkeit besteht wohl darin, dass in unseren Genen die Erinnerungen, Anlagen, Fähigkeiten usw. aller Vorfahren mitvererbt werden. Das sollte sorgfältig von den anderen Daten unterschieden werden. Wir werden beständig in andere Erblinien wiedergeboren, und haben dann jeweils die Erinnerungen dieser Linie in unseren Körpern. Diese Erinnerungen hervor zu holen ist vermutlich identisch mit dem berühmten "Erberinnern" des Guido v. List. (Allerdings weiß ich nicht so genau, ob dieser den Vorgang selber beschrieben hat.) Weiterhin kann Ahnenwissen das kollektive Gedächtnis einer Großfamilie oder Stammes bedeuten. Dieses kann durch die Stammespriester in Kreisläufen zwischen Astralebene und physischer Ebene Jahrtausende weitergegeben werden. Dieses Wissen ist aber ethisch zweifelhaft, auch wenn es von den Ahnen stammen sollte. Auf jeden Fall ist es unzeitgemäß.

LG
Robert

 Sprung  








Vishnupedia - Die Vaishnava-Enzyklopädie

Bilder Upload
 


dmoz.org

Durchsuche das
Open Directory auf Deutsch
Computer
Freizeit
Gesellschaft
Gesundheit
Kinder und Teens
Kultur
Online-Shops
Regional
Spiele
Sport
Wirtschaft
Wissen
Wissenschaft
Zuhause



DEUTSCHE SCHULDENUHR

disconnected Foren Chat Mitglieder Online 0