Forum und Zukunftswerkstatt für Theosophie, Anthroposophie, Philosophie, Religion, Kunst und Ethik
Dieses Forum ist ein freies Projekt für die Theosophie des 21. Jahrhunderts von einem Freund der Theosophie unabhängig von allen theosophischen Vereinen
"Der Zweck dieses Buches ist in seinem Titel genau ausgedrückt und bedarf nur weniger Worte der Erläuterung. Es handelt sich um kein vollständiges oder erschöpfendes Lehrbuch der Theosophie, sondern nur um einen Schlüssel, der die Tür zu tieferen Studien öffnen soll. Das Buch präsentiert die Weisheitsreligion in einem umfassenden Überblick und erläutert ihre grundlegenden Prinzipien. Es begegnet gleichzeitig den verschiedenen Einwänden, die der durchschnittliche westliche Studierende erhebt, und versucht, fremdartige Gedanken in möglichst einfacher Form und klarer Sprache darzulegen. Daß es darin erfolgreich sein könnte, dem Leser Theosophie ohne intellektuelle Anstrengung verständlich machen zu können, wäre zu viel erwartet. Aber die Verfasserin hofft, daß das, was an Dunkel verbleibt, an den Gedanken liegt und nicht an der Ausdrucksweise, an der Tiefe des Gegenstandes und nicht an einer verworrenen Darstellung."
(H.P.Blavatsky, (Der Schlüssel zur Theosophie,´Studienausgabe, Edition Adyar, 3. Auflage, Satteldorf, 1995, Seite 16)
Helena Blavatsky hat es unternommen, aus der großen Vielfalt theosophischer Lehren einige wesentliche auszusuchen, die den Schlüssel zum Verständnis der anderen bieten. Die für uns Westler auch heute noch ungewöhnlichen Gedanken, versucht sie in möglichst einfacher Form zu schildern. Man darf also beim Studium nicht vergessen, dass man vereinfachte Modelle bekommen hat, um daran die Aufnahme so hoher Lehren üben zu können. Sie hat uns das Studium in diesem Buch so viel erleichtert als es möglich war. Vom fortschreitenden Studenten werden noch ganz andere mentale Leistungen erwartet.
Hier wird bereits gesagt, das das Studium der Theosophischen Lehren auch in dieser einfachen Form intellektuelle Anstrengung erfordert. Es ist so, dass H.P.Blavatskys Bücher nie Lehrbücher im eigentlichen Sinne des Wortes sind. Erst wenn man die Ebene lebendigen Denkens errreicht, fügen sich die lebendigen Ideen zu einem sehr exakten und widerspruchsfreien, offenen System. Das ist meine Erfahrung. Wer diesen Prozess des Durchdenkens unternimmt, wird daran erkennen, von welcher Höhe her die Schilderungen Blavatskys stammen. Für andere Leser bleibt zunächst erst mal vieles dunkel und widersprüchlich. Sie werden dann, wie ich auch, mehr studieren, oder, nach sehr einfacher Lektüre greifend, in der Eso-Bewegung landen - bei Spiritisten, Lichtarbeitern, Channel-Medien, allerlei Sehern, Geschäftemachern usw. .
Für geistig träge und stumpfsinnige Menschen wird die Theosophie immer ein Rätsel bleiben. In der Welt der Gedanken und der Spiritualität macht man Fortschritte nur durch eigene Anstrengungen. Die Autorin kann dem Leser nicht das Denken abnehmen, und er hätte auch nichts davon, selbst wenn ein solches stellvertretendes Denken möglich wäre. Die Notwendigkeit für eine Darlegung wie diese wurde seit langem von den an der Theosophischen Gesellschaft und ihrer Arbeit Interessierten empfunden. Es bleibt zu hoffen, daß diese Darlegung vielen, deren Aufmerksamkeit dafür erwacht ist, die aber noch etwas verwirrt und noch nicht überzeugt sind, von technischen Einzelheiten möglichst freie Informationen geben kann.
(H.P.Blavatsky, (Der Schlüssel zur Theosophie,´Studienausgabe, Edition Adyar, 3. Auflage, Satteldorf, 1995, Seite 17, 1.Abs.)
Helena unterstreicht hier noch einmal, dass "geistig träge" und "stumpfsinnige" Menschen nicht für das Studium der Theosophie (und der Theosophischen Lehren) geeignet sind. Es werden also mMn. 3 große Erfordernisse für das Studium genannt:
1. große intellektuelle Anstrengungen (Verstand) 2. geistige Beweglichkeit und Fleiß (Vernunft) 3. Scharfsinnigkeit bzw. Wachheit, Schnelligkeit und Präzision im Denken und Erkennen.(Wissenschaftlichkeit bzw. sichere Gesetzlichkeit des Denkens)
Jeder Mensch besitzt etwas davon, oder kann es durch Fleiß erlernen, z.B. indem man Texte von Wissenschaftlern oder vernunftorientierten Philosophen (z.B. Platon oder Immanuel Kant) studiert. Man braucht keine Angst vor diesen Philosophen-Texten zu haben. Es geht nur darum das Denken zu schulen. Das kann man schon, wenn man über einen einzigen Satz von I.Kant solange nachdenkt, bis man ihn verstanden hat. Ohne die Erfüllung genannter Vorraussetzungen bleibt einem die Welt der Theosophie verschlossen.
Viele spirituelle Menschen wollen aber das angestrengte Denken nicht - sie wollen so schnell wie möglich ein Maximum an Erlebnissen, wollen sofort den Meistern begegnen, ihre Schüler sein, übersinnliche Visionen und Einsichten haben. Manche wollen auch einfach Gewissheit durch Erleben bekommen, dass die Theorien, an die sie glauben, tatsächlich wahr sind. Es ist verständlich, Gewißheit haben zu wollen, z.B. Gewissheit darüber ob es ein Leben nach dem Tod gibt, ob wir unsere Freunde, die wir verloren haben dort wieder sehen. Doch alle diese Wünsche sind dem tatsächlichen Beschreiten des Theosophischen Pfades Hindernisse, und führen manchmal in sehr gefährliche, psychische Wege hinein.
Das fleißige, jahrelange Durchdenken der Lehren ist der erste Schritt auf dem theosophischen Pfad. Dabei muss man zunächst etwas vorsichtig herangehen, um das Gehirn nicht zu sehr zu beanspruchen. Denn es wird beim Durchdenken nicht nur im mentalen, astralen und feinstofflichen Bereich verändert, sondern direkt physisch verändert. In dem sich der Mensch auf diese Art bis in sein Physisches hinein umgestaltet, wird er aufnahmefähig für Impulse aus der göttlichen Welt - für Impulse der Theosophie, die in ihm noch verborgen ist. Intuition und Inspiration werden auf gesunde Art möglich, und können beherrscht werden.
Das Studium muss jeder selber durchführen. Im Prinzip ist jeder Schritt auf dem Pfad ein Ergebnis der eigenen Leistung. Auch auf dem Gebiet spiritueller Evolution gelten das Leistungsprinzip und Charakter (z.B. Wahrhaftigkeit, Liebe usw.). Man kann an diesen Merkmalen mMn. auch erkennen, wer wirklich weiter entwickelt ist. Menschen, die von sich behaupten, Schüler der Meister zu sein, aber die Theosophischen Lehren nicht völlig kennen, sind ganz sicher alles mögliche - nur keine Schüler!
In Antwort auf:Für geistig träge und stumpfsinnige Menschen wird die Theosophie immer ein Rätsel bleiben. In der Welt der Gedanken und der Spiritualität macht man Fortschritte nur durch eigene Anstrengungen. Die Autorin kann dem Leser nicht das Denken abnehmen, und er hätte auch nichts davon, selbst wenn ein solches stellvertretendes Denken möglich wäre.
Bedeutet das, es können nur Menschen den Pfad beschreiten, die täglich viele Stunden mit Nachdenken beschäftigt sind? Was ist mit den vielen, denen das lange Nachdenken nicht so liegt?
In Antwort auf:Es ist verständlich, Gewißheit haben zu wollen, z.B. Gewissheit darüber ob es ein Leben nach dem Tod gibt, ob wir unsere Freunde, die wir verloren haben dort wieder sehen. Doch alle diese Wünsche sind dem tatsächlichen Beschreiten des Theosophischen Pfades Hindernisse, und führen manchmal in sehr gefährliche, psychische Wege hinein.
Ich dachte, darum geht es! Naturwesen wahrnehmen, Verstorbene besuchen, Astralreisen ... Geht nicht darum? Worum geht es denn dann?
In Antwort auf:Ich dachte, darum geht es! Naturwesen wahrnehmen, Verstorbene besuchen, Astralreisen ... Geht nicht darum? Worum geht es denn dann?
Es geht eigentlich darum, mit dem Göttlichen, Gott bzw. dem Absoluten eins zu werden - durch Initiation, um aus diesem Einsgewordensein mit Gott allen Wesen besser dienen zu können - bei ihrem Weg zu Gott (nicht etwa bei anderen Wegen). Der initiatische Weg ist dabei vom mystischen Weg verschieden, obwohl sie sehr viel gemeinsam haben. Dieses Absolute dem wir uns wiederverbinden wollen (jedenfalls diejenigen die sich dazu entschlossen haben), kann man mit verschiedenen Namen bezeichnen, z.B. auch Allvater, wie es unsere germanischen Vorfahren taten. Das ist das Wesentliche. Wahrnehmungen, Reisen, Begegnungen übersinnlicher Art werden auf unserem Weg zum Göttlichen irgendwann von selbst entstehen. Und dann müssen wir sie beherrrschen lernen, sonst sind wir verloren.
Es gibt mehrere Wege um sich mit Gott wiederzuvereinen. Den Weg hingebungsvoller Gottesliebe (bhakti marga), den Weg des Handelns (karma marga), den Weg der Erkenntnis (jnana marga), den königlichen Weg (raja marga). Aber auch Wege, wie den Weg der Religion, den Weg der Kunst, den Weg der Wissenschaft usw. Aber bei allen diesen Wegen wird man in heutiger Zeit nicht mehr ohne Hochentwicklung des Denkens vorankommen. Als einzelner kann man eventuell auch ohne große Entwicklung des Denkprinzips (Manas) Fortschritte machen, doch wird auch dort der individuelle Weg das Denken notwendig werden lassen. Das unterscheidet die Theos. Bewegung mMn. grundlegend von der heutigen bunten Eso-Bewegung. Die Eso-Bewegung verachtet die Vernunft als angeblichen "intellektuellen Gehirnverstand", der zu meiden sei. Die wirklichen Freunde der Theosophie setzen Verstand und Vernunft wieder auf den Thron, als die höchsten Kräfte des Menschen, die sich gerade erst zu entfalten beginnen. Diese Kräfte sollen der Hebel sein, mit dem man die Gitterstäbe der menschlichen Begierden und Wünsche auseinander biegt, um zu Gott zu gelangen. Das ist die nächste Stufe menschlicher Evolution im göttlichen Plan, und kann heute schon den Weg zur Einweihung ebenen. Aber auch die Ausbildung anderer Kräfte im Menschen ist wichtig (z.B. bhakti). Sie werden am schnellsten durch Hilfe des Denkens d.h. durch ihr Studium entfaltet. Aus eigener Erkenntnis wird künftig diese Entfaltung gestaltet.
Der Theosophist Robert Bowen hat einige Hinweise Blavatskys aufgeschrieben, die die Wichtigkeit des Denkens und angestrengten Studiums der theos. Lehren aufzeigen:
"Dies sind die grundlegenden Ideen, die man in jedem Teil der GL, den man studiert, einbringen und berücksichtigen muß. Ich sagte, daß eine derartige geistige Disziplin wohl extrem anstrengend sein müsse. H.P.B. lächelte und nickte: Man darf nicht so unvernünftig sein, sich am Anfang gleich zu viel zuzumuten, sonst landet man im Irrenhaus. Das Gehirn ist ein Instrument des Wachbewußtseins, und jedes bewußt erstellte geistige Bild bedeutet Veränderung und Zerstörung von Atomen im Gehirn. Jede normale gedankliche Betätigung bewegt sich auf bereits erschlossenen Bahnen des Gehirns und zwingt es deshalb nicht zu plötzlichen Veränderungen und Zerstörungen in seiner Substanz. Aber diese neue Art geistiger Anspannung verlangt etwas ganz anderes, nämlich das Betreten "neuer Gehirnwege" und eine Neuordnung der bisherigen Arbeitsweise des Gehirns. Wenn hier unüberlegt etwas erzwungen wird, kann dem Gehirn ernsthafter physischer Schaden zugefügt werden. "Diese Art des Denkens wird in Indien Jnana yoga genannt", sagte sie und fuhr fort zu erklären... (...) Der wahre Schüler der Geheimlehre ist ein Jnana Yogin. Dieser Yoga-Weg ist der wahre Pfad für Lernende in der westlichen Welt, und Die Geheimlehre wurde geschrieben, damit er Wegweiser auf diesem Pfad finden kann."
Robert Bowen, H.P. Blavatskys Anweisungen zum Studium der Geheimlehre. in H.P.Blavatsky, Die Geheimlehre, Adyar Studienausgabe, Satteldorf, 1999, Seite 36/37
Die Notwendigkeit für eine Darlegung wie diese wurde seit langem von den an der Theosophischen Gesellschaft und ihrer Arbeit Interessierten empfunden. Es bleibt zu hoffen, daß diese Darlegung vielen, deren Aufmerksamkeit dafür erwacht ist, die aber noch etwas verwirrt und noch nicht überzeugt sind, von technischen Einzelheiten möglichst freie Informationen geben kann.
(H.P.Blavatsky, Der Schlüssel zur Theosophie,´Studienausgabe, Edition Adyar, 3. Auflage, Satteldorf, 1995, Seite 16)
"von technischen Einzelheiten möglichst freie Informationen" bedeutet sicher nicht, dass diese Einzelheiten unwichtig wären. Vielmehr ist hier die Grundlage des Systems theos. Lehren gegeben, von dem aus es sich in das Unendliche erweitern lässt. Dazu muss es aber auch ein System von im eigenen Denken lebendigen Ideen und nicht ein System von Begriffen sein.
Es heisst ja oft, wir sollen die Lehren leben! Aber eigentlich sollen wir nicht die Lehren (und schon gar nicht die Begriffe)sondern die Theosophie (das göttliche Gute und Heilige in uns) leben, so intensiv wir können.
Die theos. Ideen zu leben, ist vorerst ein brauchbarer Ersatz dafür, weil wir dadurch zur Theosophie gelangen. Um die Ideen zu leben, müssen wir sie zunächst lebendig in uns haben, um sie lebendig in uns zu haben, müssen wir sie lebendig fortwährend durchdenken, um sie lebendig zu denken, müssen wir mit großem Fleiß die Bücher H.P.Blavatskys und anderer großer Theosophen studieren, und vieleicht zuerst den Schlüssel zur Theosophie. Das Studium ist daher der erste bewusste Schritt auf dem Pfad. Glücklich kann derjenige sein, der in unserer Zeit jemanden trifft, der ihm beim Studium gut betreuen kann, denn solche Menschen sind sehr selten geworden.
Lebendiges Denken wird unser Denken dann, wenn es so beweglich im Umbau seines großen Ideensystems, so stark in der Zunahme bzw. Integration neuer, lichter Ideen sich betätigt, dass wir sagen können, es lebt und wächst dem Licht der geistigen Sonne entgegen.
Besondere Mühe wurde auf die Entwirrung des Falschen vom Richtigen in den spiritistischen Lehren über das Leben nach dem Tode verwendet und darauf, die wahre Natur der spiritistischen Phänomene aufzuzeigen. Frühere Erklärungen ähnlicher Art haben viel Zorn auf das bescheidene Haupt der Verfasserin gezogen. Die Spiritisten ziehen es wie so viele andere vor, das was angenehm ist zu glauben, anstatt das, was wahr ist, und sie werden sehr böse auf jeden, der eine angenehme Täuschung zerstört. Seit einem Jahr ist die Theosophie Zielscheibe giftiger Pfeile von seiten des Spiritismus; so wie die Besitzer einer Halbwahrheit den Besitzern der ganzen Wahrheit feindseliger gegenüberstehen, als solche, die nichts Rühmenswertes besitzen.
(H.P.Blavatsky, Der Schlüssel zur Theosophie,´Studienausgabe, Edition Adyar, 3. Auflage, Satteldorf, 1995, Seite 16)
Auch heute gibt es allerlei Spiritisten, aber sie haben sich modifiziert. Heute nennen sie ihren Spiritismus Channeling, und es gibt sobar Channelmedien, die zwar Antenne für Botschaften sein wollen, aber strikt ablehnen, als Channel bezeichnet zu werden. Die Modifikation ist also ein stetiger Prozess. Haben die Medien früherer Zeiten vor allem große Persönlichkeiten wie Napoleon, Kleopatra usw. gechannelt, so reicht das heute nicht mehr. Heute müssen es "aufgestiegene Meister" z.B. "El Morya" "Raumflottenkomander Ashtar" oder gar "Erzengel" sein. Die Botschaften die da so gechannelt werden, bewegen sich oft ziemlich deutlich auf dem intellektuellen Niveau des jeweiligen Mediums. Sie können nicht einmal hypothetisch echt sein. Es ist zu vermuten, dass diese Menschen ihr eigenes Unterbewusstsein channeln. Oder es handelt sich einfach um eine überfließende Fantasie, die sich mit Geltungsdrang verbunden hat. Es wurde mir auch schon oft von Bessesenheitsphänomenen unter den Praktikern solcher Techniken berichtet.
Das alles ist nicht harmlos, denn es werden Psychotechniken verwendet, die nicht nur auf evolutionär unvorbereitete Menschen psychisch verheerend wirken können. Einige solcher Praktikanten landen leider in psychatrischer Behandlung. Nun bin auch ich einer der "Bösen" der ihre gefährlichen aber angenehmen Träume stören muss, wie im Prinzip jeder echte Freund der Theosophie das ähnlich tun würde. Daher werde auch ich Zielscheibe giftiger Pfeile von empörten Channels, Lichtarbeiter, Weltuntergangshellsehern und ihren Fans besonders aus den Reihen einer Theos. Ges., wo man solche Praktiker ja eigentlich nicht vermutet.
Wir stehen für die Theosophie in der Welt ein, wie die Generationen vor uns! Wir können heute nicht anders, als Channeling, angebliche Meisterbotschaften usw. abzulehnen! Denn wir kennen aus dem lebendigen Studium der Lehren den wirklichen Weg zu den Meistern.
In Antwort auf:Es ist zu vermuten, dass diese Menschen ihr eigenes Unterbewusstsein channeln. Oder es handelt sich einfach um eine überfließende Fantasie, die sich mit Geltungsdrang verbunden hat. Es wurde mir auch schon oft von Bessesenheitsphänomenen unter den Praktikern solcher Techniken berichtet.
Das alles ist nicht harmlos, denn es werden Psychotechniken verwendet, die nicht nur auf evolutionär unvorbereitete Menschen psychisch verheerend wirken können. Einige solcher Praktikanten landen leider in psychatrischer Behandlung. Nun bin auch ich einer der "Bösen" der ihre gefährlichen aber angenehmen Träume stören muss, wie im Prinzip jeder echte Freund der Theosophie das ähnlich tun würde.
Das kann ich nur voll bestätigen! Lichtarbeiter haben echt nicht alle auf der Rolle. Sie schaffen sich da so eine Phantasiewelt, die sie der Realität entgegen stellen, um die echte Welt besser auszuhalten. Die echte Welt ist brutal und grausam - ihre Phantasiewelt ist rosarot. Alles wird gut, allen gehts gut, gute Kräfte sind um uns und lenken uns zum Besten - in der Phantasiewelt!
Probleme entstehen, wenn die Brutalität der echten Welt plötzlich so stark hereinbricht, dass die Phantasiewelt massiv gestört wird. Zunächst wendet man sich an die Phantasiewesen um Hilfe. Dann kommen die Depressionen. Man kann sich auch Psycho-Probleme mit Flucht in die Phantasiewelt zukleistern. Da reifen sie dann vor sich hin und potenzieren sich. Es entsteht so etwas wie ein Cocktail aus psychischer Beeinträchtigung und unbewusst gesteuerter Phantasie. Ganz schön gefährlich meiner Erfahrung nach!
Gut, dass Theosophen das erkennen. Die Sai Baba Leute die ich kenne, sind völlig kritiklos gegenüber Lichtarbeit.